ADSL: Abkürzung für Asymmetric Digital Subscriber Line,
eine Technologie
zum Transport von großen Datenmengen über Kupferleitungen
(Telefonleitungen).
Sie ermöglicht hohe Geschwindigkeiten von bis zu acht Megabit
pro Sekunde zum
Kunden und einem Megabit pro Sekunde vom Kunden zurück ins Netz.
ADSL ist
rund 60 Mal schneller als ISDN. Die Telekom bietet in Deutschland
diese
Leitung zum Internet unter dem Namen T-DSL auch Privatkunden an.
Application Service Provider (ASP): Zu deutsch etwa
Anwendungs-Dienstleister.
ASPs sind Firmen, die anderen Unternehmen einen
kompletten Service, zum Teil inklusive Software-Nutzung über das
Internet
oder ein privates Datennetz anbieten. Dabei wird die nötige
Software nicht
gekauft, sondern im Bedarfsfall über das Datennetz für die
Nutzung gemietet.
Mit Hilfe von ASP-Dienstleistungen können Unternehmen
ganzeVerwaltungsbereiche auslagern.
Authentifizierung: Die eindeutige Erkennung der Identität
eines
Internet-Nutzers, die im elektronischen Handel und bei
vertraulichen
Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen wichtig ist. Dabei
werden zum
Beispiel das Passwort oder biometrische Merkmale wie bei der
Iris-Erkennung
kontrolliert.
Betriebssystem: Sammlung von Programmen, die die organisatorischen
Abläufe
und die Kommunikation mit den angeschlossenen Geräten wie
Tastatur, Maus und
Monitor eines Computers steuern und verwalten.
Bit: Die kleinste Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert null
oder
eins. Acht Bit bilden ein Byte. 1.024 Byte entsprechen einem
Kilobyte, 1.024
Kilobyte sind ein Megabyte.
Bluetooth: Standard für drahtlose Datenübertragung
über eine Entfernung
bis rund zehn Metern. Im Gegensatz zur Infrarot-Übertragung ist
bei Bluetooth
keine Sichtnähe zwischen den Geräten nötig. Laptops,
Drucker, Handys und
Organizer können sich mit Bluetooth drahtlos auch durch Mauern
und Wände
hindurch verständigen. Die Etablierung von Bluetooth als
Standard wurde unter
anderem von Ericsson, IBM, Intel, Nokia und Toshiba
vorangetrieben.
CPU (Central Processing Unit): Zentraler Baustein eines Personal
Computers, der alle wichtigen Berechnungen erledigt. In einem
modernen PC
arbeitet beispielsweise ein Pentium-Chip von Intel oder ein
Athlon-Prozessor
von AMD als Zentralprozessor.
CRM (Customer Relation Management): Software zur Verwaltung von
Kundenbeziehungen. Mit zunehmendem Einsatz von Computern und
Netzwerken
nutzen Unternehmen für die Kommunikation mit ihren Kunden und
die Verwaltung
von Kundendaten immer mehr den elektronischen Weg. Mit
CRM-Softwaresystemen
lassen sich vom Ein- und Verkauf bis zur individuellen Kundenpflege
alle
Beziehungen steuern. Zu den größten Anbietern von
CRM-Software gehören Siebel
und das deutsche Unternehmen SAP.
DNS: Abkürzung für Domain Name Server, Namens-Server.
Internet-Adressen
bestehen aus reinen Zahlenfolgen (z.B. 192.12.13.25) Damit man sie
sich
leichter merken kann, werden sie durch einprägsamere Namen
ersetzt. Der im
alltäglichen Internetverkehr benutzte Name wird systemintern
dann wieder von
den Namens-Servern übersetzt. Steuert ein Anwender eine Adresse
an, sucht der
Namens-Server die entsprechende IP-Adresse heraus und ruft sie
auf.
DVD: Abkürzung für Digital Versatile Disc oder Digital
Video Disc. Die DVD
ist das Lieblingskind der Unterhaltungselektronik-Branche und hat
nach nur
sechs Jahren die klassische Videokassette im Handel längst
überrundet. Sie
sieht aus wie eine CD, bietet aber eine erheblich größere
Speicherkapazität
von bis zu 17 Gigabyte. Erreicht wird dies mit der Verkleinerung
der
Spurweite und einem empfindlicheren Lesegerät. Neue Modelle von
DVD-Rekordern
sollen die DVD zum universellen Aufzeichnungs-Medium machen.
Ethernet: Protokoll, das die Datenübertragung in lokalen
Netzwerken (LANs)
regelt. Der Übertragungsstandard wurde 1976 von dem
kalifornischen Konzern
Xerox entwickelt.
Extranet: Netzwerk zwischen Unternehmen einer Branche,
beispielsweise
zwischen Hersteller und Händler von Lebensmitteln. Das Extranet
arbeitet
technisch wie das Internet. Unternehmensinterne Netze nennt man
Intranet.
Firewire: Ein von Apple entwickelter Übertragungsstandard, der
Daten mit
einer Geschwindigkeit von bis zu 400 Mio. Bits pro Sekunde
übermittelt.
Eignet sich vor allem für Videoübertragung in Echtzeit.
Andere Unternehmen
vertreiben den Standard auch unter dem Namen i.link oder dem
Kürzel IEEE
1394. An einen Firewire-Anschluss können bis zu 63 externe
Geräte
angeschlossen werden. Die jüngsten G4- PowerBook von Apple mit
Firewire 800
nutzen inzwischen den Standard IEEE 1394b, mit dem die
Geschwindigkeit der
Übertragung noch einmal verdoppelt wurde.
Firewall: Schutzsystem, um unerlaubte Zugriffe auf ein privates
Datennetz
zu verhindern. Alle ein- und ausgehenden Meldungen passieren die
Firewall und
werden dort entweder durchgelassen oder wegen fehlender
Sicherheits-Nachweise
abgeblockt.
GPRS: Abkürzung für General Packet Radio System.
Mobilfunkstandard, mit dem
erstmals Daten paketweise übertragen werden. Der Standard
erreicht eine
Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 115 Kilobit pro Sekunde
(kbps). Die
Funkleitung wird jeweils nur dann genutzt, wenn ein Datenpaket
verschickt
wird. Die übrige Zeit steht sie für andere Dienste, etwa
für Telefongespräche
zur Verfügung. Die Mobilfunkbetreiber wollen bei der
paketorientierten
Technik nicht mehr nach Zeit, sondern nach der übertragenen
Datenmenge
abrechnen.
Grid (Netz, Gitter): Eine Art Netzwerk-Rechner. Zur Bearbeitung
von
rechenintensiven Aufgaben etwa in der Klimaforschung werden viele
einzelne
Rechner zu einem Grid verbunden. Anders als bei herkömmlichen
Netzwerken oder
Supercomputern wird die ungenutzte Rechenzeit von allen Computern zur
Lösung
von gemeinsamen Aufgaben verwendet. Populäres Beispiel ist
das
SETI@Home-Projekt (Search for Extraterrestrial Intelligence), bei dem
sich
jeder Internet-Nutzer an der Suche nach außerirdischem Leben
beteiligen kann.
Mit Hilfe einer Software stellt er die von ihm nicht genutzte
Rechenkapazität
seines PCs dem Projekt zur Verfügung.
Handheld-PC: Auch PDA (Persönlicher Digitaler Assistent) oder
Palm
(Handflächen-PC) genannt. Die Computer im Westentaschenformat
verfügen anders
als die üblichen Organizer über PC-Funktionen wie
Büroprogramme und sind
Internet-fähig. Die kalifornische Firma Palm war 2002 erneut mit
großem
Abstand weltweiter Marktführer.
Hotspot: Bezeichnung für ein lokales Areal, in dem
Internet-Provider einen
drahtlosen Internet-Zugang zur Verfügung stellen. Mittlerweile
gibt es
Hotspots in vielen größeren Städten Deutschlands oder
auch auf Flughäfen, in
Restaurants und Hotels. Die Sendestationen nutzen die so genannte
W-LAN-Technologie (Wireless Local Area Network), über die
Laptop-Besitzer
ohne Kabelanschluss im Internet surfen können.
Internet: Weltweites Computernetzwerk mit einheitlichem
Übertragungsprotokoll (TCP/IP). Wurde in den 70er Jahren in den
USA zu
militärischen Zwecken (ARPANET) entwickelt. Das Internet
verbindet heute
mehrere zehntausend lokale Computernetzwerke, über die mehr als
100 Mio.
Benutzer erreicht werden können.
iMode: Mobilfunkstandard des größten japanischen
Mobilfunk- und
Internetanbieters NTT DoCoMo mit weit über 30 Mio. Abonnenten.
Die
Technologie ermöglicht E-Mail, den Austausch von Bildern und
Videos sowie die
Darstellung spezieller Web-Sites auf dem Handy-Display. Auf der CeBIT
2002
hatte E-Plus die Technologie auch in Deutschland eingeführt.
ITK: Abkürzung für Informations- und
Telekommunikationsindustrie.
Java: Programmiersprache, die vom US-Computerhersteller Sun
Microsystems
entwickelt wurde. Java ist eine vergleichsweise einfache Sprache, die
sich
besonders für die Programmierung von Anwendungen im Internet -
unabhängig von
Betriebssystemen wie Windows oder Unix - eignet. Mit Java
programmierte
Anwendungen benötigen relativ wenig Speicherplatz und werden
deshalb auch oft
in mobilen Geräten eingesetzt.
Konvergenz: Das Zusammenwachsen von zwei oder mehreren Plattformen
oder
Technologien. Heute wird mit Konvergenz vor allem die Verschmelzung
von PC
und Fernsehgerät zu Web-TV und interaktivem Fernsehen
bezeichnet.
Kryptographie: Verfahren zum Verschlüsseln elektronischer Post.
Es macht
die übermittelten Daten für Unbefugte unleserlich.
LAN: Abkürzung für Local Area Network. Computer-Netzwerk,
das auf räumlich
begrenztem Gebiet sowohl über Kabelverbindung als auch über
Funk verschiedene
Computer und Peripheriegeräte verbindet.
Linux: Offenes Betriebssystem des finnischen Entwicklers Linus
Torvalds.
Tausende Entwickler rund um den Globus arbeiten seit 1991 an dem
Projekt mit
und stellen ihre Ergebnisse samt Quellcode und ohne Lizenzgebühr
frei zur Verfügung.
MMS: Abkürzung für Multimedia Messaging Service, ein
Multimedia-Nachrichten-Service für Mobiltelefone der neuen
Generation. Mit
MMS können Grafiken, Video-Clips, Musik und kurze Textmeldungen
über WAP und
GPRS verschickt werden.
MP3: Ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren
für
Audio-Dateien. Dabei werden überflüssige Signale nicht
berücksichtigt und
mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert.
MP3-Musikstücke lassen
sich nahezu ohne hörbaren Qualitätsverlust in sehr kleinen
digitalen Paketen
über das Internet austauschen. MP3 steht für Moving Picture
Experts Group
audio layer 3. Es macht vor allem der Musik- und Film-Industrie wegen
möglicher
Verletzung von Urheberrechten und Umsatzeinbußen in
Milliardenhöhe Sorgen.
MHP: Abkürzung für Multimedia Home Platform. Technischer
Standard für die
digitale TV- und Multimedia-Übertragung. MHP soll aus dem TV
einen
interaktiven Unterhaltungsbaustein machen und die Brücke
zwischen
Fernsehgerät und Personal Computer schlagen. Er ermöglicht
die Bereitstellung
zusätzlicher multimedialer Informationen und
Einkaufsmöglichkeiten sowie
E-Mail vom Sofa aus.
Open Source: Dieser Zertifizierungsstandard bedeutet, dass der so
genannte
Quellcode eines Computerprogramms frei einsehbar ist. Dadurch kann
eine große
Gemeinde von Programmierern gemeinsam an einer Software arbeiten,
sie
verbessern und zusätzliche Software-Werkzeuge entwickeln. Das
Betriebssystem
Linux ist eine Open-Source-Software. Microsoft verbietet dagegen
den
öffentlichen Zugriff auf den Quellcode seiner Software, um
die
Eigentumsrechte zu wahren.
Peer-to-peer (P2P): Bedeutet übersetzt etwa "von Gleich zu
Gleich".
Einfaches Netzwerk, das ohne zentralen Server auskommt. In ihm sind
mehrere
gleichberechtigte Rechner verbunden, die untereinander Daten
austauschen oder
gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten können. Populär wurde
diese Technik vor
allem durch Musik-Tauschbörsen im Internet wie Gnutella oder
Kazaa.
Passport: Authentifizierungsprojekt für sichere Transaktionen im
Internet
von Microsoft. Spielt in der Internet-Strategie des
Softwareherstellers eine
zentrale Rolle. Kritiker befürchten, dass Microsoft damit
seine
Monopolstellung auch auf das Internet ausweiten könnte. Auch
Datenschützer
hatten Bedenken geäußert. Zuletzt hatte die EU-Kommission
auf Nachbesserungen
gedrungen und gefordert, dass Nutzer den Verbleib ihrer
persönlichen Daten
nachvollziehen können.
QuickTime: Software für das Abspielen von Musik und Videos
auf
Macintosh-Rechnern. Die Multimedia-Software wurde 1991 von Apple
eingeführt.
RAM: Abkürzung für Random Access Memory, was übersetzt
etwa wahlfreier
Zugriff bedeutet. RAM ist Hauptspeicher der meisten Computer und
mobilen
Geräte.
Server: Computer oder Programm mit zentralen Aufgaben in einem
Netzwerk.
Ein E-Mail-Server sorgt beispielsweise für die Versendung und
den Empfang von
elektronischer Post.
TCP/IP: Abkürzung für Transmission Control
Protocol/Internet-Protocol.
Technisches Übertragungsprotokoll des Internets.
UMTS: Abkürzung für Universal Mobile Telecommunications
System, einen
paketorientierten Übertragungsstandard. Über UMTS lassen
sich Sprache, Bild
und Text-Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu zwei Megabit pro
Sekunde etwa
auf ein Handy übermittelt. UMTS ist bis zu 30 Mal schneller als
ISDN und bis
zu 200 Mal schneller als heutige WAP-Handys.
Virus: Kleines Programm oder Programm-Code, der ohne Wissen des
Nutzers
auf dessen Computer gelangt und ihn gegen seinen Willen beeinflusst.
Die
meisten Viren werden über das Internet oder über
E-Mail-Programme wie
Microsoft Outlook übertragen und nutzen das jeweilige Adressbuch
für die
massenhafte Verbreitung. Die meisten Viren werden von aktuellen
Anti-Viren-Programmen abgefangen.
WAP: Das Wireless Application Protokoll, etwa "Protokoll für
drahtlose
Anwendungen", bringt speziell aufbereitete kurze Texte und einfache
Grafiken
aus dem Internet auf das Handy-Display. Auf der CeBIT 2003 werden die
großen
Hersteller neue Handy-Modelle mit dem erweiterten Protokoll WAP
2.0
vorstellen. Mit dem auch coloured WAP genannten Standard lassen sich
ähnlich
wie bei iMode auch multimediale Nachrichten versenden und
empfangen.
Wi-Fi: Abkürzung für Wireless fidelity. Dieser Standard
für drahtlose
Datennetze wird auch mit dem Kürzel IEEE 802.11b bezeichnet. Mit
Wi-Fi können
Computer und andere Geräte im Umkreis von mehreren hundert
Metern
ohne Kabel vernetzt werden. Dabei können Geräte
unterschiedlichster Hersteller
untereinander kommunizieren.
World Wide Web: Das "Weltweite Netz", kurz WWW, ist der
populärste Dienst
im Internet und wird oft synonym mit dem Begriff Internet gebraucht.
Es gilt
als die grafische Oberfläche des Internet und bietet die
Möglichkeit, über
Adressen des Formats www.lawrenceglatz.com
Seiten mit Texten,
Grafiken oder Videos aufzurufen.
XML: Abkürzung für Extensible Markup Language, eine neue
Sprache für
Seiten im World Wide Web. XML ist deutlich flexibler als das
bisherige HTML
und bietet Programmierern mehr Funktionen.
Z3: Gilt als erster programmgesteuerter Rechenautomat und
Vorläufer des
modernen Computers. Der Z3 wurde 1941 von dem Deutschen Konrad Zuse
im
Auftrag der deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Berlin
hergestellt.